Home Faustball Geschichte Informatik Lernmaterial Linkliste Mathematik Nordamerika Physik Radtouren Wandern Inhalt

Addenda

Nach oben Addenda bis 1789 nach 1789

378

Priar, der Fürst des alemanischen Stamms der Lentienser wird von den Römern bei Argentuaria (heute Horburg) besiegt und getötet.

667

Der Herzog Attich vom Elsaß gründet die Abtei Ebersmünster.

728

Erste Erwähnung des Dorfes Bollweiler unter dem Namen Baltowyler bzw der Stadt Dattenried (Delle) in einer Schenkungsurkunde des Grafen Eberhard, Sohn des Herzogs Adalbert vom Elsaß, an die Abtei Murbach.

736

Erste Erwähnung des Dorfes Achenheim unter dem Namen Hachinheim.

758

Erste Erwähnung der Stadt Drusenheim unter dem Namen Romanisheim (?) in einer Schenkungsurkunde an die Abtei Arnulfoaugia (damals auf einer Rheininsel, heute überflutet), sowie der Stadt Habsheim (bei Mülhausen).

768

Erste Erwähnung des Dorfes Andolsheim unter dem Namen Ansolsheim, sowie der Stadt Ensisheim unter dem Namen Enghisehain.

769

Erste Erwähnung der Stadt Benfeld in einer Charta des Bischofs Edo, als Weiler.

777

Erste Erwähnung der Stadt Gebweiler unterm dem Namen Gebenwylre.

776

Erste Erwähnung des Dorfes Burgheim (bei Oberehnheim) unter dem Namen Burcheim.

777

Remigius, Bischof v. Straßburg, gründet einen Frauenstift in Eschau (bei Straßburg).

827

Erste Erwähnung der Stadt Geispolsheim (bei Straßburg). Der Name stammt vom Landgrafen Gebitzo.

830

Irmingard, die Frau Lothars, gründet eine Benediktinerabtei zu Herinstein (heute Erstein).

833

Der König Lothar wird bei Colmar von seinen Söhnen auf dem Lügnerfeld beigesetzt. Sie hatten seine Soldaten bestochen.

835

Erste Erwähnung des Dorfes Illzach unter dem Namen Hilsiacum.

843

Der Kaiser Lothar I. belehnt den Grafen vom Unterelsaß mit dem Dorf Kunigsheim (heute Kintzheim).

845

Erste Erwähnung des Dorfes Bolsenheim.

876

Der Kaiser Karl der Kahle verschenkt die Stadt Colmar an Otbert.

869

Erste Erwähnung der Stadt Ammerschweier unter dem Namen Amalrici Vilare, in einer Charta des lothringischen Königs Lothar.

870

Erste Erwähnung des Dorfes Herbizheim unterm dem Namen Heribodesheim in einem Vertrag zwischen Ludwig dem Deutschen und Karl dem Kahlen.

883

Der Kaiser Arnold schenkt den Weiler Brumath (nördlich v. Straßburg) an die Abtei von Lorsch (bei Darmstadt).

884

Erste Erwähnung des Dorfes Appenweier (bei Neubreisach) unter dem Namen Abbunwyler.

23. Mai

Erste Erwähnung der Stadt Beinheim unter dem Namen Beininheim, in einer Charta des Kaisers Karls des Dicken, in dem er die Besitzungen der Abtei von Honau - u.a. Beinheim - bestätigt.

887

Der Kaiser Karl der Dicke hält einen Reichstag zu Colmar um die Verteidigung des Reichs gegen die Normannen zu organisieren, die Lothringen erobert hatten. Wegen seiner Allianz mit den Normannen werden dem Herzog Hugo vom Elsaß die Augen gestochen.

926

Die Ungarn verwüsten das Elsaß. In Eschau zerstören sie den Frauenstift.

929

7 Mönche von der Abtei Murbach werden auf dem Mordfeld bei Lautenbach (bei Gebweiler) von den Ungarn massakriert.

960

Hugo III., Graf vom Nordgau und seine Frau Heldwild gründen eine Benediktinerabtei zu Altdorf (bei Molsheim).

964

Die Abtei Mittelmünster (Moyenmoutier) erwirbt die Stadt Oberbergheim (heute Bergheim).

968

Erste Erwähnung der Stadt Hochfelden in einer Schenkungsurkunde des Kaisers Otto I. an seine Frau Adelheid.

977

Die Abtei Mittelmünster verkauft die Stadt Oberbergheim (heute Bergheim) an Hermann, Herzog v. Elsaß.

995

Erste Erwähnung des Dorfes Lupstein (bei Zabern) unter dem Namen Lupfstein.

1011

Der Straßburger Bischof Werner gründet den Stift St. Johann zu Thorolsheim (heute Dorlisheim).

1048

Bruno v. Egisheim, Sohn des Grafen Hugo IV. v. Egisheim, wird zum Papst unterm dem Namen Leo IX. gewählt.

1050

Der Papst Leo IX. schenkt das Dorf Thorolsheim (heute Dorlisheim) an die Abtei St.Odilia.
Der Graf Friedrich v. Pfirt gründet den Domkapitel St. Augustin zu Pfirt.
Erste Erwähnung der Stadt Ingersheim (bei Colmar) unter dem Namen Ingmarsheim in einer Bulle des Papstes Leo IX.

1052

Der Papst Leo IX. weiht zu Eichhofen eine Kapelle zur Liebfrauen Maria und St. Johann ein.
Erwähnung der Stadt Ensisheim unter dem Namen Ensichesheim.

1078

Erste Erwähnung der Stadt Markirch unter dem Namen Mariakirch in einer Charta des Herzogs Theoderich v. Lothringen.

1083

Der Basler Bischof Burkhard schenkt das Dorf Appenweier an den Stift St. Alban zu Appenweier.

1105

Der Herzog Friedrich II. von Schwaben und Elsaß schenkt die Hälfte des Dorfes Kunigsheim (heute Kintzheim) an den Priorat von Schlettstadt.

1109

Die Stadt Colmar wird verbrannt.
Gründung einer Benedikterabtei zu St. Leonhard (bei Börsch).

1125

Der Straßburger Bischof Cuno gründet eine Zisterzienser Abtei am Ungersberg (bei Bernhardsweiler).
Erste Erwähnung der Stadt Pfirt, als Friedrich, Sohn des Grafen Dietrich v. Moselbruck und Barr und der Tochter des Grafen Wilhelm II. v. Burgund, zum ersten Graf v. Pfirt wird. Friedrich v. Pfirt heiratet Stefanie, die Schwester des Grafen Udalrich v. Egisheim.

1128

Reinold, Graf v. Lützelburg, gründet eine Zistersienser Abtei in Neuburg bei Dauendorf.

1130

Im Krieg gegen den Kaiser Lothar II. werden der Herzog Konrad v. Schwaben u. Elsaß und sein Bruder Friedrich bei Gugenheim (bei Straßburg) von Gebhardt, Bischof v. Straßburg, besiegt.

1131

Theoderich, Graf v. Mömpelgard, gründet eine Benediktinnerabtei in Biblisheim.

1135

Gründung einer Augustiner Abtei zu Goldbach (bei St. Amarin).

1141

Günther v. Andlau wird zum Abt von St. Blasius.

1144

Mit dem Tod des Grafen Udalrich v. Egisheim, der die Abtei Pairis gegründet hatte, sterben die Egisheimer Grafen aus. Ihr Erbe geht an die Grafen v. Pfirt und die Grafen v. Dagsburg.
Der Graf Friedrich v. Pfirt und seine Frau Stefanie, gründen einen Priorat zu Feldbach (bei Hirsingen).

1147

Erste Erwähnung der Stadt Sennheim.

1153

Der Kaiser Friedrich I. weilt in Colmar.

1154

Erste Erwähnung der Stadt Drusenheim unter dem Namen Drosenheim.

1155

Der Kaiser Friedrich I. weilt wieder in Colmar.

1158

Erste Erwähnung der Warthenburg zu Dossenheim (bei Lützelstein) in einer Charta der Abtei Neuweiler.

1163

Verfassung des ersten Teils der Ebersmünster Chronik.

1164

Der Kaiser Friedrich Barbarossa gründet ein Spital zu Hagenau und lässt die Stadt befestigen.

1175

Die Abtei von Neuburg gründet einen Priorat bei Lichtenberg.

1177
5. Mai

Erste Erwähnung des Dorfes Bermont (bei Beffert).

1178

Erste Erwähnung der Stadt Buchsweiler in einer Bulle des Papstes Allexander III., in dem die Rechte und Besitzung der Abtei von Neuweiler in Buschwylre bestätigt werden.

1178

Herrad v. Landsberg gründet den Priorat von Truttenhausen (bei Heiligenstein).

1183

Erste Erwähnung des Dorfes Bischofsheim unter dem Namen Bixoffeheim.

1185

Der Kaiser Friedrich I. kommt erneut nach Colmar, diesmal um zwischen dem Prior von St. Peter und Ulrich v. Herinstein (Erstein) zu schlichten.

1189

Der Kaiser Konrad III. lässt die Kirche St. Georg in Hagenau erbauen.

1207

Die Kirche St. Nikolaus in Hagenau wird zur Pfarrkirche erhoben.

1214

Der Straßburger Bischof Heinrich II. lässt eine Burg in Dabichenstein (heute Dachstein) erbauen.

1215

Die Burg Landskron (bei Pfirt) wird vom Kaiser Friedrich II. erobert.

1220

Der Vogt Albin Wölfel lässt die Colmar befestigen.

1225

Der Bistum Straßburg vererbt die Gebiete der ausgestorbenen Grafen v. Dagsburg.
Der Papst Innozent III. verschenkt die Stadt Oberberghheim (heute Bergheim) an den Herzog Mattäus v. Lothringen.

1226

Erste Erwähnung der Burg Beffert, als Besitz der Grafen v. Mömpelgard.
Der Kaiser Friedrich II. erhebt Colmar zur Reichsstadt.

1228

Im Erbfolgekrieg nach dem Aussterben der Grafen v. Dagsburg wird der Graf v. Pfirt vom Straßburger Bischof Berthold bei Blodelsheim besiegt.
Erwähnung eines Dorfes Thierenheim bei Heidenheim (heute Heiteren).

1232

Friedrich II., Graf v. Pfirt, nimmt den Basler Bischof Heinrich bei Altkirch gefangen.
Hugo v. Rothenburg, Abt von Murbach, belehnt den Römischen König Heinrich, Sohn des Kaisers Friedrich II. mit der Stadt Dattenried (Delle) mit dem Auftrag, sie zu befestigen.
Der Graf Friedrich II. v. Pfirt wird von seinem Sohn Ludwig (wegen seiner Grausamkeit Grimmel genannt) erwürgt. Ludwig wird vom Reiche verbannt.

1235

Verfassung des zweiten Teils der Ebersmünster Chronik.

1237

Gründung des Priorat von Marienbronn bei Lusann (heute Lobsann).

1246

Die Kronenburg (im Kronthal bei Marlenheim) wird vom Straßburger Bischof Heinrich v. Stahleck zerstört.

1247

Die Stadt Hagenau tritt dem Rheinbund bei.
Der Straßburger Bischof Heinrich v. Stahleck versucht die Stadt Kaysersberg zu erobern.

1248

Das Dorf Thorolsheim (heute Dorlisheim) fällt an den Metzer Bischof.
Herzog Matthäus besetzt die Stadt Kaysersberg.

1250

Kaiser Konrad IV. lässt das Dorf Heilig-Kreuz zerstören.

1252

Bischof Berthold v. Basel und Graf Ulrich v. Pfirt gründen eine Zistersierabtei in Michelfelden (bei Hüningen).

1255
25. Hornung

Die Herren v. Fleckenstein erwerben die Stadt Beinheim.
Colmar tritt dem Rheinbund bei.
Hagenau wird zur freien Reichsstadt.

1256

Sieg der Colmarer über die Rufacher am Tiefenbach.

1257

Albert v. Wangen und seine Brüder gründen die Abtei von Marienthal (bei Hagenau).

1260

Die Burg von Horburg wird von Hugo v. Dagsburg zerstört.

1261

Achenheim wird von den Straßburgern verbrannt, im Krieg gegen ihren Bischof.
Die Adeligen von Colmar verjagen den Reichsprobst Johann Rösselmann und liefern die Stadt an den Straßburger Bischof Walter v. Geroldseck. Der Probst ruft den General der Straßburger Truppen, Rudolf v. Habsburg zu Hilfe. Versteckt in einem Fass lässt sich Hans Rösselmann nachts in die Stadt zurückbringen. Es gelingt ihm mit seinen Partisanen, ein Tor zu öffnen und der Habsburger befreit die Stadt. Hans Rösselmann wird als Probst bestätigt.
Rudolf v. Habsburg erobert die Stadt Kaysersberg.
Die Burg Altenau zu Kolbsheim wird von den Straßburgern verbrannt.

1262

Bischöfliche Soldaten, die Farben von Rudolf v. Habsburg tragend, versuchen, die Stadt Colmar zu erobern. Im darauffolgenden Kampf wird der Colmarer Probst Johann Rösselmann getötet. Siegfried v. Gundolsheim wird zum neuen Probst.
Die Straßburger, weiterhin im Krieg gegen ihren Bischof, verbrennen das Dorf Dabichenstein (heute Dachstein).
Maximin v. Rappoltstein gründet bei Gemar eine Kapelle, gewidmet zu St. Maximin, Bischof von Trier.

1263

Die Straßburger, im Krieg gegen ihren Bischof Walther v. Geroldseck, stecken die Stadt Bischofsweiler (heute Bischweiler) in Brand.

1267

Der Priorat von Michelfelden (bei Hüningen) wird vom Bischof Heinrich v. Neuburg nach Neuweeg (bei Landser) versetzt.

1268

Die Burg Froschbach (zu Banzenheim) wird durch die Einwohner von Neuburg zerstört.

1271

Erste Erwähnung von Sennheim als Stadt in einer Charta der Abtei Lützel (bei Pfirt). Diese Stadt gehörte damals der Grafschaft Pfirt und fiel später an die Habsburger.
Der Graf Ulrich I. v. Pfirt verkauft seine Grafschaft an den Basler Bischof Heinrich v. Neuenburg, der ihn mit derselben belehnt.

1275

Erste Erwähnung Gebweilers als Stadt in einem Vertrag mit dem Abt Berthold v. Steinbronn: Wir die Bürger und der Rat der Stat ze Gevilr

1276

Erste Erwähnung der Stadt St. Amarin, in einer Charta des Abts Berthold von Murbach.

1277

Die Herren v. Rappoltstein erwerben die Stadt Oberbergheim (heute Bergheim).
Der Colmarer Probst Siegfried v. Gundolsheim wird beigesetzt. Er hatte Unruhen untern den Bürgern gestiftet. Er wird durch Konrad v. Kaysersberg ersetzt.
Der Straßburger Bischof Konrad v. Lichtenberg legt den ersten Stein des Straßburger Münsters.

1281

Ulrich v. Blumenberg verkauft die Herrschaft Blumenberg an den Grafen Theobald v. Pfirt, der den Basler Bischof damit belehnt.

1284

Der Nachfolger Konrads v. Kaysersberg als Colmarer Probst, Walter Rösselman, Sohn von Johann Rösselmann, wird vom Kaiser Rudolf I. wegen seiner Fehden mit dem Vogt Otto v. Ochsenstein beigesetzt. Letzterer erweist aber schnell als Tyrann, was Walter Rösselmann erlaubt, eine Revolte gegen den Vogt und den Kaiser zu stiften. Die Stadt wird schließlich jedoch besiegt und wird zu einer Geldstrafe von 4.000 Mark Gold verurteilt.

1285

Wie Colmar ein Jahr zuvor erhebt sich nun Hagenau gegen den Landvogt Otto v. Ochsenstein.
Der Kaiser Rudolf I.v. Habsburg besucht die Stadt Kaysersberg.

1286

Die Friedburg (bei St. Amarin) wird zerstört.

Ostern

Revolte gegen den Probst in Colmar.
Der Kaiser Rudolf v. Habsburg verpfändet das Dorf Kunigsheim (heute Kintzheim) an die Rathsamhauser.

1287

Rudolf v. Habsburg lässt die Molkenburg zu Gemar (bei Colmar) erbauen, um die Stadt gegen Anselm v. Rappoltstein zu schützen. Im selben Jahr gründet er eine Probstei in Hagenau.

1288

Der Basler Bischof Peter v. Reichenstein lässt das Dorf Blotzheim plündern.
Der Abt Berthold v. Falkenstein vertreibt die Adeligen aus Gebweiler, da sie mit ihren Fehden Unruhe in der Stadt stiften.

1291

Nach dem Tod Rudolfs I. verläßt der Probst v. Stammheim die Stadt Colmar. Walter Rösselmann kehrt zurück und schließt sich dem Bischof Konrad v. Lichtenberg gegen den neuen Kaiser Adolf v. Nassau.

1293
15. Hornung

Der Kaiser Adolf v. Nassau bestätigt das Colmarer Stadtrecht.
Trotz seines Eids an den Kaiser Adolf v. Nassau, öffnet Walter Rösselmann die Tore Colmars zu Anselm v. Rappoltstein, einem Feinde des Kaisers. Daraufhin kommt Letzterer und belagert die Stadt. Nachdem er die Burgen Weier und Gemar zerstören ließ und den Logelbach umleiten ließ, was Hungersnot in Stadt zur Folge hatte, meuterten die Colmarer gegen ihren Probst und ergaben sich dem Kaiser. Walter Rösselmann wurde dann eingekerkert.
Die Stadt Gebweiler wird von feindlichen Truppen belagert. Der Abt v. Murbach befiehlt dann alle Männer, Frauen und Mädchen zu bewaffnen. Die Belagerer glauben dann sie hätte einem viel stärkeren Gegner zu tun und flüchten.
Die Molkenburg zu Gemar (bei Colmar) wird von Cuno v. Bergheim erobert und zerstört, der sie wiedererrichten lässt.

1295

Die Molkenburg zu Gemar (bei Colmar) wird verbrannt.

1298

Die Schlettstadter verbrennen die Stadt Kestenholz, da ihre Einwohner den Gießen umgeleitet hatten. Die Kestenholzer rufen dann die Franzosen zu Hilfe, die das Dorf Kinzheim verbrennen.
Da der neue Probst der Stadt Colmar, ein Berkheimer, 30 Mark Silber vom Kapitel Konstanz stehlen gelassen hatte, kam der Straßburger Bischof die Stadt belagern. Die Colmarer widerstehen jedoch dem Bischof sowie seinem Verbündeten dem Grafen v. Freiburg und erobern mit dem Grafen v. Pfirt die bischöflichen Orte Sulzmatt, Sundheim, Heiligkreuz und Rufach.
Der Kaiser Adolf v. Nassau belagert die Stadt Egisheim.

1299

Friedrich v. Lichtenberg wird Bischof v. Straßburg.

1301

Der Kaiser Albert I. verkauft die Stadt Oberbergheim (heute Bergheim) an Burkard v. Geroldseck.

1302

Eine Burg wird u Herrlisheim (bei Colmar) erbaut.

1307

René v. Burgund, Graf v. Mömpelgard, befreit die Bürger von Beffert von allen Lasten.

1308

Der Stift der Augustiner zu Engenthal (bei Wasslenheim) wird nach Zabern versetzt.

1313

Die Herren v. Rappoltstein verkaufen die Stadt Oberbergheim (heute Bergheim) an die Habsburger.

1314

Die Habsburger verkaufen die Stadt Oberbergheim an Heinrich v. Müllenheim.
Ludwig V. von Bayern und Friedrich der Schöne, sind beide zum Kaiser gewählt worden. Die Stadt Colmar ergreift Partei für Ludwig, was zur Spaltung zwischen den Schwarzen und den Roten unter den Colmarer Bürgern führt.

1315

Konrad v. Wittenheim, ruft Siedler nach Heidenheim (heute Heiteren) her, denen er einige Privilegien gewährt.

1319

Erste Erwähnung von Benfeld als Stadt.

1320

Ulrich II., Graf v. Pfirt, wird mit der Stadt Dattenried (Delle) belehnt.

1324

Mit Ulrich II. sterben die Grafen v. Pfirt aus. Durch die Hochzeit seiner Tochter Johanna v. Pfirt mit dem österreichischen Erzherzog Albert II. fällt die Grafschaft an die Habsburger.

1330

Altkirch wird befestigt.
Der Hagenauer Stadtrat wird um 24 Vertreter der Handwerker erweitert.

1331

Der Herzog v. Württemberg erobert Benfeld und läßt die Stadt plündern.
Der Kaiser Ludwig v. Bayern verpfändet die Stadt Kaysersberg an den König Johann v. Böhmen.

1332

Die Stadt Bischofsweiler wird an die Herren v. Ettendorf verpfändet.

1333

Der Kaiser Ludwig v. Bayern gewährt das Zollrecht an die Stadt Colmar.
Die Mauern der Stadt Herinstein (heute Erstein) werden von den Straßburgern niedergerissen. Letztere zerstören ebenfalls die Festung Schwanau (bei Heristein) wegen der Raubzüge ihres Herrn Walther v. Geroldseck. Er hatte sich nach 6 Wochen Widerstand ergeben müssen. Alle 50 Soldaten seiner Garnison wurden enthauptet und drei Arbeiter, die in der Festung gedient hatten, wurden erschlagen. Walther v. Geroldseck selbst, sowie sechs weitere Adelige, die mit ihm in der Burg waren, wurden freigelassen.

1334

Der Straßburger Bischof belehnt Wilhelm v. Waldner mit dem Dorf Heilig-Kreuz. Das Dorf fällt dann an Werner v. Rötersdorf, später an dessen Neffen Johann und schließlich an Friedrich v. Österreich.

1335

Die Colmarer zerstören das Dorf Deinheim, dessen Bewohner sich dann in Colmar in der Deinheimer Vorstadt niederlassen.

1336

Brumath wird vom Kaiser Ludwig v. Bayern zur Stadt erhoben. Die Herrschaft Brumath wird vom Mainzer Bischof an Simon v. Lichtenberg verliehen.
Die niederelsässische Landgrafschaft wird dem Bistum Straßburg verkauft.
Der Kaiser Ludwig v. Bayern belagert Kaysersberg und erobert somit die Stadt vom König Johann v. Böhmen zurück.

1337

Aufstand gegen die Juden
Die Aufständischen, geführt vom Wirt Armleder ziehen durchs Land und töten alle Juden. 1.500 von ihnen fallen dem Pogrom in Ensisheim und Rufach zu Opfer. Da viele Juden nach Colmar geflüchtet waren, forderte Armleder die Stadt auf, sie auszuliefern, belagerte die Stadt und verwüstete die Gegend. Der Kaiser Ludwig v. Bayern kam der Stadt zu Hilfe. Doch kaum war er wieder ab, dass Armleder seine Untaten fortführte. Darauf schließen sich der Straßburger Bischof, die Reichsstädte und die Adeligen zusammen, um den Unruhen ein Ende zu setzen.

1338

Der Kaiser Ludwig v. Bayern schenkt das Dorf Kunigsheim (heute Kintzheim) an die Stadt Schlettstadt.

1340

Der Straßburger Bischof Berthold II. vereint die Dörfer Altenweiler und Oberkirch (bei Barr) und läßt sie ummauern. So entstand das Städtchen Dambach.
Die Stadt Gemar (bei Colmar) wird befestigt.

1342

Erste Erwähnung des Dorfes Bavilliers (bei Beffert) unter dem Namen Bavelier.

1345

Der Kaiser Ludwig v. Bayern lässt die Stadt Ingweiler (bei Buchsweiler) befestigen.

1347

Der Kaiser Karl IV. bestätigt die Privilegien der Abtei Eleon (bei Andlau), verleiht der Äbtissin Adeleid v. Geroldseck und ihren Nachfolgerinnen den Titel einer Reichsfürstin und befreit die Bürger der Stadt Kaysersberg von aller Fremdherrschaft.
Die Herren v. Assel erwerben das Dorf Niederassel (Auxelles-Bas).

1348

Der Kaiser Karl IV. gewährt der Stadt Gerlingsdorf (heute Görsdorf) das Hagenauer Stadtrecht.

1349

Ein elsässischer Landtag, zu Benfeld, beschließt die Juden zu vertreiben, da man sie für schuldig für die Pest hält... In Colmar werden sie an einem Ort verbrannt, der bis heute der Judengraben heißt.
Peter v. Gundolsheim (bei Rufach) wird Bischof v. Basel.

1353

Das Kaufhaus wird zu Colmar erbaut.

1354

Die Basler verbrennen das Dorf Dürmenach und dessen Burg.
Die Reichsstadt Hagenau wird Hauptstadt der unterelsässischen Landgrafschaft und Residenz des Landvogts.
Der Kaiser Karl IV. hält zu Kaysersberg eine Versammlung des Zehnstädtebunds.

1355

Der Straßburger Bischof belehnt die Herren v. Hattstatt mit der Burg Herrlisheim.
Die Basler belagern die Burg von Illzach.

1361
22. Jänner

Erste Erwähnung des Dorfes Ammertzweiler unter dem Namen Ameratzwyler, in einer Charta des österreichische Herzogs Rudolf IV.
Die Abtei Eleon verleiht die Stadt Andlau an die Herren von Andlau.
Die Herren v. Mörsburg erwerben die Burg Liebstein (bei Pfirt).

1362

Die Herren v. Mörsburg verkaufen die Burg Liebstein an die Grafen v. Pfirt.

1365

Die Armagnaken erobern die Stadt Gebweiler.

1369  

Die Kronenburg (im Kronthal bei Marlenheim) wird zerstört.

1372   Die Habsburger verpfänden die Stadt Oberbergheim an die Herren v. Hattstatt.

1376

Der Kaiser Karl IV. verleiht das Münzregal (die Münzhoheit) an die Stadt Colmar.

1379

Die Stadt St. Pilt (bei Rappoltsweiler) wird vom Herzog v. Lothringen erobert.

1383

Gründung der Abtei zur Liebfrauen zu den Eichen auf dem Liebfrauenberg in Gerlingsdorf (heute Görsdorf) bei Weißenburg.

1384

Das Lehen von Brumath wird vom Mainzer Bischof zwischen Simon v. Lichtenberg und Ulrich v. Finstingen geteilt. Der Finstinger verkauft es bald an den Grafen v. Lienin