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378
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Priar, der Fürst des alemanischen Stamms der
Lentienser wird von den Römern
bei Argentuaria (heute Horburg) besiegt und getötet.
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667
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Der Herzog Attich vom Elsaß
gründet die Abtei Ebersmünster.
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728
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Erste Erwähnung des Dorfes Bollweiler unter dem Namen Baltowyler
bzw der Stadt Dattenried (Delle) in einer
Schenkungsurkunde des
Grafen Eberhard, Sohn des Herzogs Adalbert vom
Elsaß, an die Abtei Murbach.
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736
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Erste Erwähnung des Dorfes Achenheim unter dem Namen Hachinheim.
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758
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Erste Erwähnung der Stadt Drusenheim unter dem Namen Romanisheim
(?) in einer Schenkungsurkunde an die Abtei Arnulfoaugia (damals auf einer
Rheininsel, heute überflutet), sowie der Stadt Habsheim
(bei Mülhausen).
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768
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Erste Erwähnung des Dorfes Andolsheim unter dem Namen Ansolsheim,
sowie der Stadt Ensisheim unter dem Namen Enghisehain.
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769
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Erste Erwähnung der Stadt Benfeld in einer
Charta des Bischofs
Edo, als Weiler.
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777
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Erste Erwähnung der Stadt Gebweiler unterm dem Namen Gebenwylre.
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776
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Erste Erwähnung des Dorfes Burgheim (bei
Oberehnheim) unter dem
Namen Burcheim.
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777
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Remigius, Bischof v. Straßburg, gründet einen
Frauenstift in Eschau
(bei Straßburg).
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827
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Erste Erwähnung der Stadt Geispolsheim (bei
Straßburg). Der Name
stammt vom Landgrafen Gebitzo.
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830
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Irmingard, die Frau Lothars, gründet eine
Benediktinerabtei zu
Herinstein (heute Erstein).
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833
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Der König Lothar wird bei
Colmar von seinen Söhnen auf dem Lügnerfeld
beigesetzt. Sie hatten seine Soldaten bestochen.
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835
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Erste Erwähnung des Dorfes Illzach unter dem Namen Hilsiacum.
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843
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Der Kaiser Lothar I. belehnt den
Grafen vom Unterelsaß mit dem Dorf
Kunigsheim (heute Kintzheim).
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845
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Erste Erwähnung des Dorfes Bolsenheim.
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876
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Der Kaiser Karl der Kahle verschenkt die Stadt
Colmar an Otbert.
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869
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Erste Erwähnung der Stadt Ammerschweier unter dem Namen Amalrici
Vilare, in einer Charta des lothringischen
Königs Lothar.
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870
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Erste Erwähnung des Dorfes Herbizheim unterm dem Namen Heribodesheim
in einem Vertrag zwischen Ludwig dem Deutschen und
Karl dem Kahlen.
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883
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Der Kaiser Arnold schenkt den Weiler
Brumath (nördlich v. Straßburg)
an die Abtei von Lorsch (bei Darmstadt).
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884
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Erste Erwähnung des Dorfes Appenweier (bei
Neubreisach) unter
dem Namen Abbunwyler.
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23. Mai
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Erste Erwähnung der Stadt Beinheim unter dem Namen Beininheim,
in einer Charta des Kaisers Karls des
Dicken, in dem er die Besitzungen
der Abtei von Honau - u.a. Beinheim - bestätigt.
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887
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Der Kaiser Karl der Dicke hält einen
Reichstag zu Colmar um die
Verteidigung des Reichs gegen die Normannen zu organisieren, die
Lothringen erobert hatten. Wegen seiner Allianz mit den Normannen werden
dem Herzog Hugo vom Elsaß die Augen gestochen.
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926
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Die Ungarn verwüsten das Elsaß. In Eschau zerstören sie den
Frauenstift.
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929
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7 Mönche von der Abtei Murbach werden auf dem Mordfeld bei
Lautenbach
(bei Gebweiler) von den Ungarn massakriert.
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960
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Hugo III., Graf vom Nordgau und seine
Frau Heldwild gründen eine
Benediktinerabtei zu Altdorf (bei Molsheim).
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964
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Die Abtei Mittelmünster (Moyenmoutier) erwirbt die Stadt
Oberbergheim
(heute Bergheim).
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968
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Erste Erwähnung der Stadt Hochfelden in einer
Schenkungsurkunde
des Kaisers Otto I. an seine Frau
Adelheid.
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977
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Die Abtei Mittelmünster verkauft die Stadt
Oberbergheim (heute Bergheim) an
Hermann, Herzog v. Elsaß.
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995
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Erste Erwähnung des Dorfes Lupstein (bei
Zabern) unter dem
Namen Lupfstein.
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1011
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Der Straßburger Bischof Werner gründet den
Stift St. Johann zu
Thorolsheim (heute Dorlisheim).
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1048
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Bruno v. Egisheim, Sohn des
Grafen Hugo IV. v. Egisheim, wird zum Papst
unterm dem Namen Leo IX. gewählt.
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1050
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Der Papst Leo IX. schenkt das Dorf
Thorolsheim (heute Dorlisheim) an
die Abtei St.Odilia.
Der Graf Friedrich v. Pfirt gründet den Domkapitel St. Augustin zu
Pfirt.
Erste Erwähnung der Stadt Ingersheim (bei Colmar) unter dem Namen
Ingmarsheim in einer Bulle des Papstes Leo IX.
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1052
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Der Papst Leo IX. weiht zu
Eichhofen eine Kapelle zur Liebfrauen Maria
und St. Johann ein.
Erwähnung der Stadt Ensisheim unter dem Namen Ensichesheim.
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1078
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Erste Erwähnung der Stadt Markirch unter dem Namen Mariakirch
in einer Charta des Herzogs Theoderich v.
Lothringen.
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1083
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Der Basler Bischof Burkhard schenkt das Dorf
Appenweier an den Stift
St. Alban zu Appenweier.
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1105
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Der Herzog Friedrich II. von Schwaben und Elsaß schenkt die Hälfte
des Dorfes Kunigsheim (heute Kintzheim) an den
Priorat von Schlettstadt.
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1109
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Die Stadt Colmar wird verbrannt.
Gründung einer Benedikterabtei zu St. Leonhard (bei
Börsch).
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1125
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Der Straßburger Bischof Cuno gründet eine
Zisterzienser Abtei am
Ungersberg (bei Bernhardsweiler).
Erste Erwähnung der Stadt Pfirt, als Friedrich, Sohn des Grafen
Dietrich
v. Moselbruck und Barr und der Tochter des Grafen Wilhelm II. v.
Burgund,
zum ersten Graf v. Pfirt wird. Friedrich v. Pfirt heiratet
Stefanie, die
Schwester des Grafen Udalrich v. Egisheim.
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1128
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Reinold, Graf v. Lützelburg, gründet eine
Zistersienser Abtei in
Neuburg bei Dauendorf.
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1130
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Im Krieg gegen den Kaiser Lothar II. werden der
Herzog Konrad v.
Schwaben u. Elsaß und sein Bruder Friedrich bei Gugenheim (bei
Straßburg)
von Gebhardt, Bischof v. Straßburg, besiegt.
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1131
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Theoderich, Graf v. Mömpelgard, gründet eine
Benediktinnerabtei in Biblisheim.
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1135
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Gründung einer Augustiner Abtei zu Goldbach (bei
St. Amarin).
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1141
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Günther v. Andlau wird zum
Abt von St. Blasius.
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1144
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Mit dem Tod des Grafen Udalrich v.
Egisheim, der die Abtei Pairis
gegründet
hatte, sterben die Egisheimer Grafen aus. Ihr Erbe geht an die Grafen v.
Pfirt und die Grafen v. Dagsburg.
Der Graf Friedrich v. Pfirt und seine Frau Stefanie, gründen einen
Priorat zu Feldbach (bei Hirsingen).
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1147
|
Erste Erwähnung der Stadt Sennheim.
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1153
|
Der Kaiser Friedrich I. weilt in
Colmar.
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1154
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Erste Erwähnung der Stadt Drusenheim unter dem Namen Drosenheim.
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1155
|
Der Kaiser Friedrich I. weilt wieder in
Colmar.
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1158
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Erste Erwähnung der Warthenburg zu Dossenheim (bei
Lützelstein) in
einer Charta der Abtei
Neuweiler.
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1163
|
Verfassung des ersten Teils der Ebersmünster
Chronik.
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1164
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Der Kaiser Friedrich Barbarossa gründet ein
Spital zu Hagenau und lässt
die Stadt befestigen.
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1175
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Die Abtei von Neuburg gründet einen
Priorat bei Lichtenberg.
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1177
5. Mai
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Erste Erwähnung des Dorfes Bermont (bei Beffert).
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1178
|
Erste Erwähnung der Stadt Buchsweiler in einer
Bulle des
Papstes Allexander III., in dem die Rechte und Besitzung der Abtei von
Neuweiler in Buschwylre bestätigt werden.
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1178
|
Herrad v. Landsberg gründet den
Priorat von Truttenhausen (bei Heiligenstein).
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1183
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Erste Erwähnung des Dorfes Bischofsheim unter dem Namen Bixoffeheim.
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1185
|
Der Kaiser Friedrich I. kommt erneut nach
Colmar, diesmal um zwischen
dem Prior von St. Peter und Ulrich v. Herinstein
(Erstein) zu schlichten.
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1189
|
Der Kaiser Konrad III. lässt die
Kirche St. Georg in Hagenau erbauen.
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1207
|
Die Kirche St. Nikolaus in
Hagenau wird zur Pfarrkirche erhoben.
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1214
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Der Straßburger Bischof Heinrich II. lässt eine
Burg in Dabichenstein
(heute Dachstein) erbauen.
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1215
|
Die Burg Landskron (bei Pfirt) wird vom
Kaiser Friedrich II. erobert.
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1220
|
Der Vogt Albin Wölfel lässt die
Colmar befestigen.
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1225
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Der Bistum Straßburg vererbt die Gebiete der ausgestorbenen
Grafen v. Dagsburg.
Der Papst Innozent III. verschenkt die Stadt
Oberberghheim (heute Bergheim) an den
Herzog Mattäus v. Lothringen.
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1226
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Erste Erwähnung der Burg Beffert, als Besitz der
Grafen v. Mömpelgard.
Der Kaiser Friedrich II. erhebt Colmar zur
Reichsstadt.
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1228
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Im Erbfolgekrieg nach dem Aussterben der
Grafen v. Dagsburg wird der
Graf v. Pfirt vom Straßburger Bischof Berthold bei
Blodelsheim besiegt.
Erwähnung eines Dorfes Thierenheim bei Heidenheim (heute
Heiteren).
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1232
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Friedrich II., Graf v. Pfirt, nimmt den Basler
Bischof Heinrich bei
Altkirch gefangen.
Hugo v. Rothenburg, Abt von Murbach, belehnt den Römischen König
Heinrich, Sohn des Kaisers Friedrich II. mit der Stadt
Dattenried (Delle)
mit dem Auftrag, sie zu befestigen.
Der Graf Friedrich II. v. Pfirt wird von seinem Sohn
Ludwig (wegen seiner
Grausamkeit Grimmel genannt) erwürgt. Ludwig wird vom Reiche verbannt.
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1235
|
Verfassung des zweiten Teils der Ebersmünster
Chronik.
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1237
|
Gründung des Priorat von Marienbronn bei
Lusann (heute Lobsann).
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1246
|
Die Kronenburg (im Kronthal bei
Marlenheim) wird vom Straßburger
Bischof Heinrich v. Stahleck zerstört.
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1247
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Die Stadt Hagenau tritt dem
Rheinbund bei.
Der Straßburger Bischof Heinrich v. Stahleck versucht die Stadt
Kaysersberg zu erobern.
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1248
|
Das Dorf Thorolsheim (heute
Dorlisheim) fällt an den Metzer
Bischof.
Herzog Matthäus besetzt die Stadt Kaysersberg.
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1250
|
Kaiser Konrad IV. lässt das Dorf
Heilig-Kreuz zerstören.
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1252
|
Bischof Berthold v. Basel und
Graf Ulrich v. Pfirt gründen
eine Zistersierabtei in Michelfelden (bei
Hüningen).
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1255
25. Hornung
|
Die Herren v. Fleckenstein erwerben die Stadt
Beinheim.
Colmar tritt dem Rheinbund bei.
Hagenau wird zur freien Reichsstadt.
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1256
|
Sieg der Colmarer über die Rufacher am Tiefenbach.
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1257
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Albert v. Wangen und seine Brüder gründen die
Abtei von Marienthal
(bei Hagenau).
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1260
|
Die Burg von Horburg wird von
Hugo v. Dagsburg zerstört.
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1261
|
Achenheim wird von den Straßburgern verbrannt, im Krieg gegen ihren
Bischof.
Die Adeligen von Colmar verjagen den Reichsprobst Johann Rösselmann und
liefern die Stadt an den Straßburger Bischof Walter v.
Geroldseck. Der
Probst ruft den General der Straßburger Truppen, Rudolf v. Habsburg zu
Hilfe. Versteckt in einem Fass lässt sich Hans Rösselmann nachts in die
Stadt zurückbringen. Es gelingt ihm mit seinen Partisanen, ein Tor zu öffnen
und der Habsburger befreit die Stadt. Hans Rösselmann wird als Probst
bestätigt.
Rudolf v. Habsburg erobert die Stadt Kaysersberg.
Die Burg Altenau zu Kolbsheim wird von den Straßburgern verbrannt.
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1262
|
Bischöfliche Soldaten, die Farben von Rudolf v. Habsburg tragend,
versuchen, die Stadt Colmar zu erobern. Im darauffolgenden Kampf wird der
Colmarer Probst Johann Rösselmann getötet.
Siegfried v. Gundolsheim wird
zum neuen Probst.
Die Straßburger, weiterhin im Krieg gegen ihren Bischof, verbrennen das
Dorf Dabichenstein (heute Dachstein).
Maximin v. Rappoltstein gründet bei Gemar eine Kapelle, gewidmet zu
St. Maximin, Bischof von Trier.
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1263
|
Die Straßburger, im Krieg gegen ihren Bischof Walther v.
Geroldseck,
stecken die Stadt Bischofsweiler (heute Bischweiler) in Brand.
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1267
|
Der Priorat von Michelfelden (bei
Hüningen) wird vom Bischof Heinrich
v. Neuburg nach Neuweeg (bei Landser) versetzt.
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1268
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Die Burg Froschbach (zu Banzenheim) wird durch die Einwohner von
Neuburg zerstört.
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1271
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Erste Erwähnung von Sennheim als Stadt in einer
Charta der Abtei Lützel
(bei Pfirt). Diese Stadt gehörte damals der Grafschaft Pfirt und fiel später
an die Habsburger.
Der Graf Ulrich I. v. Pfirt verkauft seine Grafschaft an den
Basler
Bischof Heinrich v. Neuenburg, der ihn mit derselben belehnt.
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1275
|
Erste Erwähnung Gebweilers als Stadt in einem Vertrag mit dem
Abt
Berthold v. Steinbronn: Wir die Bürger und der Rat der Stat ze Gevilr
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1276
|
Erste Erwähnung der Stadt St. Amarin, in einer
Charta des Abts
Berthold von Murbach.
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1277
|
Die Herren v. Rappoltstein erwerben die Stadt
Oberbergheim (heute Bergheim).
Der Colmarer Probst Siegfried v. Gundolsheim wird beigesetzt. Er hatte
Unruhen untern den Bürgern gestiftet. Er wird durch Konrad v. Kaysersberg
ersetzt.
Der Straßburger Bischof Konrad v. Lichtenberg legt den ersten Stein des
Straßburger Münsters.
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1281
|
Ulrich v. Blumenberg verkauft die Herrschaft Blumenberg an den
Grafen
Theobald v. Pfirt, der den Basler Bischof damit belehnt.
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1284
|
Der Nachfolger Konrads v. Kaysersberg als Colmarer Probst,
Walter Rösselman,
Sohn von Johann Rösselmann, wird vom Kaiser Rudolf I. wegen seiner Fehden
mit dem Vogt Otto v. Ochsenstein beigesetzt. Letzterer erweist aber
schnell als Tyrann, was Walter Rösselmann erlaubt, eine Revolte gegen den
Vogt und den Kaiser zu stiften. Die Stadt wird schließlich jedoch besiegt
und wird zu einer Geldstrafe von 4.000 Mark Gold verurteilt.
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1285
|
Wie Colmar ein Jahr zuvor erhebt sich nun
Hagenau gegen den Landvogt
Otto v. Ochsenstein.
Der Kaiser Rudolf I.v. Habsburg besucht die Stadt
Kaysersberg.
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1286
|
Die Friedburg (bei St.
Amarin) wird zerstört.
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Ostern
|
Revolte gegen den Probst in Colmar.
Der Kaiser Rudolf v. Habsburg verpfändet das Dorf
Kunigsheim (heute Kintzheim) an die Rathsamhauser.
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1287
|
Rudolf v. Habsburg lässt die
Molkenburg zu Gemar (bei
Colmar) erbauen,
um die Stadt gegen Anselm v. Rappoltstein zu schützen. Im selben Jahr gründet
er eine Probstei in Hagenau.
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1288
|
Der Basler Bischof Peter v. Reichenstein lässt das Dorf
Blotzheim plündern.
Der Abt Berthold v. Falkenstein vertreibt die Adeligen aus
Gebweiler, da
sie mit ihren Fehden Unruhe in der Stadt stiften.
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1291
|
Nach dem Tod Rudolfs I. verläßt der
Probst v. Stammheim die Stadt Colmar.
Walter Rösselmann kehrt zurück und schließt sich dem
Bischof
Konrad v. Lichtenberg gegen den neuen Kaiser Adolf v.
Nassau.
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1293
15. Hornung
|
Der Kaiser Adolf v. Nassau bestätigt das Colmarer
Stadtrecht.
Trotz seines Eids an den Kaiser Adolf v. Nassau, öffnet
Walter Rösselmann
die Tore Colmars zu Anselm v.
Rappoltstein, einem Feinde des Kaisers.
Daraufhin kommt Letzterer und belagert die Stadt. Nachdem er die Burgen
Weier und Gemar zerstören ließ und den Logelbach umleiten ließ, was
Hungersnot in Stadt zur Folge hatte, meuterten die Colmarer gegen ihren
Probst und ergaben sich dem Kaiser. Walter Rösselmann wurde dann
eingekerkert.
Die Stadt Gebweiler wird von feindlichen Truppen belagert. Der
Abt v.
Murbach befiehlt dann alle Männer, Frauen und Mädchen zu bewaffnen. Die
Belagerer glauben dann sie hätte einem viel stärkeren Gegner zu tun und
flüchten.
Die Molkenburg zu Gemar (bei
Colmar) wird von Cuno v. Bergheim erobert und
zerstört, der sie wiedererrichten lässt.
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1295
|
Die Molkenburg zu Gemar (bei
Colmar) wird verbrannt.
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1298
|
Die Schlettstadter verbrennen die Stadt Kestenholz, da ihre Einwohner
den Gießen umgeleitet hatten. Die Kestenholzer rufen dann die Franzosen
zu Hilfe, die das Dorf Kinzheim verbrennen.
Da der neue Probst der Stadt Colmar, ein Berkheimer, 30 Mark Silber vom
Kapitel Konstanz stehlen gelassen hatte, kam der Straßburger Bischof die
Stadt belagern. Die Colmarer widerstehen jedoch dem Bischof sowie seinem
Verbündeten dem Grafen v. Freiburg und erobern mit dem
Grafen v. Pfirt
die bischöflichen Orte Sulzmatt, Sundheim,
Heiligkreuz und Rufach.
Der Kaiser Adolf v. Nassau belagert die Stadt
Egisheim.
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1299
|
Friedrich v. Lichtenberg wird Bischof v. Straßburg.
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1301
|
Der Kaiser Albert I. verkauft die Stadt
Oberbergheim (heute Bergheim)
an Burkard v. Geroldseck.
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1302
|
Eine Burg wird u Herrlisheim (bei
Colmar) erbaut.
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1307
|
René v. Burgund, Graf v. Mömpelgard, befreit die Bürger von
Beffert
von allen Lasten.
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1308
|
Der Stift der Augustiner zu Engenthal (bei
Wasslenheim) wird nach
Zabern versetzt.
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1313
|
Die Herren v. Rappoltstein verkaufen die Stadt
Oberbergheim (heute Bergheim) an die
Habsburger.
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1314
|
Die Habsburger verkaufen die Stadt
Oberbergheim an Heinrich v.
Müllenheim.
Ludwig V. von Bayern und Friedrich der
Schöne, sind beide zum Kaiser gewählt
worden. Die Stadt Colmar ergreift Partei für
Ludwig, was zur Spaltung
zwischen den Schwarzen und den Roten unter den Colmarer Bürgern
führt.
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|
1315
|
Konrad v. Wittenheim, ruft Siedler nach
Heidenheim (heute Heiteren)
her, denen er einige Privilegien gewährt.
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1319
|
Erste Erwähnung von Benfeld als Stadt.
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1320
|
Ulrich II., Graf v. Pfirt, wird mit der Stadt
Dattenried (Delle)
belehnt.
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1324
|
Mit Ulrich II. sterben die Grafen v. Pfirt aus. Durch die Hochzeit
seiner Tochter Johanna v. Pfirt mit dem österreichischen
Erzherzog Albert
II. fällt die Grafschaft an die Habsburger.
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1330
|
Altkirch wird befestigt.
Der Hagenauer Stadtrat wird um 24 Vertreter der Handwerker erweitert.
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1331
|
Der Herzog v. Württemberg erobert
Benfeld und läßt die Stadt plündern.
Der Kaiser Ludwig v. Bayern verpfändet die Stadt
Kaysersberg an den König
Johann v. Böhmen.
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1332
|
Die Stadt Bischofsweiler wird an die
Herren v. Ettendorf verpfändet.
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1333
|
Der Kaiser Ludwig v. Bayern gewährt das
Zollrecht an die Stadt Colmar.
Die Mauern der Stadt Herinstein (heute Erstein) werden von den Straßburgern
niedergerissen. Letztere zerstören ebenfalls die Festung Schwanau (bei
Heristein) wegen der Raubzüge ihres Herrn Walther v.
Geroldseck. Er hatte
sich nach 6 Wochen Widerstand ergeben müssen. Alle 50 Soldaten seiner
Garnison wurden enthauptet und drei Arbeiter, die in der Festung gedient
hatten, wurden erschlagen. Walther v. Geroldseck selbst, sowie sechs
weitere Adelige, die mit ihm in der Burg waren, wurden freigelassen.
|
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1334
|
Der Straßburger Bischof belehnt
Wilhelm v. Waldner mit dem Dorf Heilig-Kreuz. Das Dorf fällt dann an
Werner v. Rötersdorf, später an
dessen Neffen Johann und schließlich an Friedrich v.
Österreich.
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1335
|
Die Colmarer zerstören das Dorf Deinheim, dessen Bewohner sich dann in
Colmar in der Deinheimer Vorstadt niederlassen.
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1336
|
Brumath wird vom
Kaiser Ludwig v. Bayern zur Stadt erhoben. Die
Herrschaft Brumath wird vom Mainzer Bischof an Simon v. Lichtenberg
verliehen.
Die niederelsässische Landgrafschaft wird dem
Bistum Straßburg verkauft.
Der Kaiser Ludwig v. Bayern belagert Kaysersberg und erobert somit die
Stadt vom König Johann v. Böhmen zurück.
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1337
|
Aufstand gegen die Juden
Die Aufständischen, geführt vom Wirt Armleder ziehen durchs Land und töten
alle Juden. 1.500 von ihnen fallen dem Pogrom in
Ensisheim und Rufach zu
Opfer. Da viele Juden nach Colmar geflüchtet waren, forderte
Armleder die
Stadt auf, sie auszuliefern, belagerte die Stadt und verwüstete die
Gegend. Der Kaiser Ludwig v. Bayern kam der Stadt zu Hilfe. Doch kaum war
er wieder ab, dass Armleder seine Untaten fortführte. Darauf schließen
sich der Straßburger Bischof, die Reichsstädte und die Adeligen zusammen, um den
Unruhen ein Ende zu setzen.
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1338
|
Der Kaiser Ludwig v. Bayern schenkt das Dorf
Kunigsheim (heute Kintzheim) an die Stadt
Schlettstadt.
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1340
|
Der Straßburger Bischof Berthold II. vereint die Dörfer
Altenweiler
und Oberkirch (bei Barr) und läßt sie ummauern. So entstand das Städtchen
Dambach.
Die Stadt Gemar (bei Colmar) wird befestigt.
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1342
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Erste Erwähnung des Dorfes Bavilliers (bei Beffert) unter dem Namen Bavelier.
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1345
|
Der Kaiser Ludwig v. Bayern lässt die Stadt
Ingweiler (bei Buchsweiler) befestigen.
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1347
|
Der Kaiser Karl IV. bestätigt die Privilegien der
Abtei Eleon (bei Andlau), verleiht der
Äbtissin Adeleid v. Geroldseck und ihren
Nachfolgerinnen den Titel einer Reichsfürstin und befreit die Bürger der
Stadt Kaysersberg von aller Fremdherrschaft.
Die Herren v. Assel erwerben das Dorf Niederassel (Auxelles-Bas).
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1348
|
Der Kaiser Karl IV. gewährt der Stadt
Gerlingsdorf (heute Görsdorf)
das Hagenauer Stadtrecht.
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1349
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Ein elsässischer
Landtag, zu Benfeld, beschließt die Juden zu
vertreiben, da man sie für schuldig für die Pest hält... In Colmar
werden sie an einem Ort verbrannt, der bis heute der Judengraben heißt.
Peter v. Gundolsheim (bei Rufach) wird Bischof v. Basel.
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1353
|
Das Kaufhaus wird zu
Colmar erbaut.
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1354
|
Die Basler verbrennen das Dorf Dürmenach und dessen Burg.
Die Reichsstadt Hagenau wird Hauptstadt der
unterelsässischen
Landgrafschaft und Residenz des Landvogts.
Der Kaiser Karl IV. hält zu Kaysersberg eine Versammlung des
Zehnstädtebunds.
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1355
|
Der Straßburger Bischof belehnt die
Herren v. Hattstatt mit der Burg
Herrlisheim.
Die Basler belagern die Burg von Illzach.
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1361
22. Jänner
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Erste Erwähnung des Dorfes Ammertzweiler unter dem Namen Ameratzwyler,
in einer Charta des österreichische Herzogs Rudolf IV.
Die Abtei Eleon verleiht die Stadt Andlau an die
Herren von Andlau.
Die Herren v. Mörsburg erwerben die Burg Liebstein (bei
Pfirt).
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1362
|
Die Herren v. Mörsburg verkaufen die
Burg Liebstein an die Grafen v.
Pfirt.
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1365
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Die Armagnaken erobern die Stadt Gebweiler.
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1369
|
Die
Kronenburg (im Kronthal bei
Marlenheim) wird zerstört.
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| 1372
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Die
Habsburger verpfänden die Stadt Oberbergheim an die
Herren v. Hattstatt. |
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1376
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Der Kaiser Karl IV. verleiht das
Münzregal (die Münzhoheit) an
die Stadt Colmar.
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1379
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Die Stadt St. Pilt (bei
Rappoltsweiler) wird vom Herzog v. Lothringen
erobert.
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1383
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Gründung der Abtei zur Liebfrauen zu den Eichen auf dem Liebfrauenberg
in Gerlingsdorf (heute Görsdorf) bei
Weißenburg.
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1384
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Das Lehen von Brumath wird vom
Mainzer Bischof zwischen Simon v.
Lichtenberg und Ulrich v. Finstingen geteilt. Der
Finstinger verkauft es
bald an den Grafen v. Lienin |